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Vorbeugen
Mit einem oder mehreren Westies zusammenzuleben ist eine wunderbare
Bereicherung des Lebens für viele Menschen.
Umgekehrt sind verständnisvolle, freundliche Menschen, die viel Zeit für sie haben, ein wichtiger Faktor
für das Wohlbefinden eines Westies, da diese ihm doch sein Rudel ersetzen
müssen.
Sollten Sie jedoch dazu neigen, menschliches Verhalten auf Ihren
Westie zu übertragen und Ihn mit menschlichen Maßstäben zu werten und
messen, so ist dies falsch verstandene Tierliebe mit fatalen Folgen für Ihn.
Dann sind Sie auf dem besten Weg wie viel zu viel andere, die mit Ihren
überbehüteten Hunden die Tierarztpraxen füllen.
Die beste Gesundheitsvorsorge ist richtige Ernährung, viel Bewegung in
frischer Luft, artgerechte Haltung und artgerechte Pflege.
Wenn Sie sich
täglich mit Ihrem Westie beschäftigen, werden Sie leicht an seinem Verhalten merken, wenn etwas mit ihm nicht stimmt.
Bei jedem Krankheitsverdacht sollten Sie Ihren Westie einem Tierarzt vorstellen und eine
Diagnose stellen lassen um so früh wie möglich eine Therapie, wenn
erforderlich, einleiten zu können.
Sie sollten nicht abwarten, bis aus einer
eventuell auch einmal harmlosen Unpässlichkeit eine ernstliche Erkrankung
geworden ist.
Bei Ihren täglichen Kontrollen und am Verhalten können Sie
sehr oft schon im Frühstadium eine Erkrankung erkennen. Dazu sollten Sie
alles, was wichtig sein könnte, notieren. Sie können dadurch die Heilungschancen
erhöhen und erheblich an Kosten einsparen.
Probieren Sie
nicht erst die von "Hundekennern" gutgemeinten Ratschläge bei Unpässlichkeiten aus.
Fragen Sie Ihren Tierarzt und vertrauen Sie seiner fachlichen Kompetenz.
Wer einen Welpen oder auch bereits erwachsenen Westie aus Mitleid aus
dubiosen Verhältnissen kauft, dem wird schnell klar werden, dass er sich und
unserer liebenswerten Rasse keinen Gefallen getan hat, sondern nur einen
Platz für die nächste armselige Kreatur freigemacht hat.
Von vorneherein sollten Sie keinen Westie kaufen, der hager ist, mit dickem
Bauch, dessen Augen gerötet sind oder tränen, dessen Nase verschleimt ist,
der hustet, dessen Fell stumpf ist.
Ein seriöser Züchter wird keinen solchen Hund abgeben.
Mit zunehmendem Alter des Westies, manchmal auch wenn
sich die Lebensumstände der Besitzer ändern, sie weniger Zeit haben mit
ihrem Westie regelmäßig etwas zu unternehmen, kommt es leicht vor, dass
dieser überzählige Gramm oder gar Pfunde ansetzen.
Sie werden dann
lustlos, träge und leiden unter Stoffwechselkrankheiten.
Ihr Westie wird
dadurch häufiger krank, besonders Herz, Kreislauf, Haut und Haare.
Schließlich hat der Westie bei Übergewicht eine wesentlich geringere
Lebenserwartung. Es ist deshalb sehr wichtig, das Gewicht zu kontrollieren,
um rechtzeitig auf ein "Light"- oder entsprechendes Diät-Futter umzusteigen.
Sollten Sie feststellen, dass Ihr Westie untergewichtig ist, so
sollten Sie die Energiemenge erhöhen. Auch sollten Sie besser auf Ruhe vor und nach
den Mahlzeiten achten. Sehr oft hilft auch eine kleine Zwischenmahlzeit
zusätzlich um die Mittagszeit.
Wenn Sie keine Gewichtszunahme feststellen, sollten Sie Ihren Westie dem Tierarzt vorstellen, um eine organische
Erkrankung auszuschließen.
Bei Rüden ist oft eine heiße Hündin in der
Nachbarschaft der Grund für schlechten Appetit. Da dies wieder vorbeigeht,
müssen Sie sich keine großen Sorgen machen.
Fangen Sie nicht an, bei einem
solchen Anlass Ihren Liebling mit allen möglichen Leckereien bei Laune zu
halten. Er würde schnell lernen, dass er nur sein normales Futter verweigern
muss, um etwas anderes zu bekommen.
Dieser Text wurde von Herrn W. Berghäuser mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt
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