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"Nicht nur heile Welt"



Es gibt nur sehr wenige Züchter, die von der Schattenseite eines Wurfes berichten.
Fast jeder Züchter hat in seinen Würfen auch Welpensterblichkeit, nur wird darüber meist stillgeschwiegen und es nicht an die Öffentlichkeit gebracht. Außer in den Zuchtbuchämtern, dort sind die Angaben zur Statistik meistens angegeben.


Geschichte von meiner Hündin Indira C-Wurf


21.03.2010 heute hat Indira den 61.Tag der Trächtigkeit ihr geht`s soweit gut sie frisst ihre Mahlzeiten geht im Garten viel spazieren. Keiner denkt an etwas Schlimmes.
Irgendwie, wollte ich nicht die Nacht in meinem Bett verbringen, ich legte mich zu Indira neben die Wurfkiste! Es war eine sehr unruhige Nacht. Die Temperatur ist gefallen, sie hechelte sehr viel und sehr stark keine Anzeichen von Wehen .Seit dem Temperaturfall sind jetzt etliche Stunden vergangen.

22.03.2010 Es ist um die Mittagszeit Indira hechelt sehr viel, schlief wieder ein, keine Anzeichen auf Wehen .Alles scheint mir jetzt bedrohlich zu werden. Ich rief unsere Tierärztin an eine halbe Stunde später war die Ärztin da .Indira wurde untersucht die Tierärztin meinte man sollte Indira noch Zeit lassen und warten.

Jetzt ist es früher Nachmittag die Tierärztin ist noch anwesend! Indira wechselt aus Erschöpfung hecheln mit schnarchen ab, noch immer keine Wehen. Nach Anweisung der Ärztin und meinem miserablen Gefühl schnappte ich die Hündin und raste mit ihr in die Tierklinik Steyr. Auf halber Strecke Linz-Steyr lag auf einmal ein kleiner toter Welpe (Bub)neben der Hündin. Meine Gedanken rasten, was tun zurück fahren... an einem Feldweg anhalten oder weiter Vollgas in die Klinik?! Ich raste weiter es geht um meine Hündin und ihre Welpen!

In der Tierklinik Steyr angekommen sofort war das ganze Ärzteteam für uns da.

Herr Dr. Pfeil machte ein Ultraschall: Traurige Nachricht "ein Welpe steckt im Horn" (Ausgang) auch dieser Welpe hat leider keinen Herzschlag mehr! Sofort wurde ein Kaiserschnitt veranlasst.

Über zwei Stunden der Bange, ich fieberte um meine Hündin meine Nerven waren am Ende. Millionen Gedanken schießen einem in dieser langen Zeit der Ungewissheit durch den Kopf (wird das Ärzteteam für Indira Welpen retten können ?). Sie ist so eine gute Hundemama es wäre ihr 2. Wurf.

Endlich, eine Ärztin kam und brachte uns die erleichternde Nachricht Indira geht es den Umständen gut und vier Welpen mit 210 Gramm, 180 Gramm, 160 Gramm und 130 Gramm konnte man retten! Ich dachte jetzt ist alles überstanden.. .. dem war aber nicht... .

Hundemama in Narkose... Welpen suchen nach Milch aber leider vergebens... eine narkotisierte Hündin kann keine Milch produzieren!
Wieder bange Stunden um die Kleinen! Die Gefahr bei Welpen nach der Geburt ist sehr groß da sie austrocknen können!!! Außerdem der enorme Stress durch einen Kaiserschnitt!

Die Tierärztin sagte: "fahren sie bitte schnell mit den Welpen nach Hause, versuchen sie die Welpen bei Amiley anzulegen!" (Amiley meine zweite Hündin hatte erst selber vor 10 Tagen einen Wurf. )Ich fuhr eingepackt in einer Decke mit den vier Welpen Richtung nachhause.

Einige Kilometer von Steyr entfernt rief mich die Ärztin an "bitte kommen sie wieder schnell zurück, Indira ist aus der Narkose aufgewacht und sucht ihre Welpen" (Jetzt denke ich gerade während ich schreibe, wie kann meine Indira die Welpen suchen wo sie doch unter Narkose von den Welpen entbunden wurde?)Aber egal .. ..ich fuhr sofort zurück in die Klinik, dort angekommen Indira schläft, die Welpen schreien, sind total ausgekühlt (mein Gott meine Emotion).

Ich versuche immer wieder die Kleinen anzulegen sie saugten wie verrückt, aber es kam keine Milch. Total erschöpft waren die Kleinen und Indira lag angeschlossen an einer Infusion wie tot im Zwinger. Um 15 Uhr 30 war der Kaiserschnitt, mittlerweile war es 19 Uhr 30 jetzt packte ich Indira samt Welpen in die Box und fuhr nachhause. Zuhause angekommen war Indira noch immer im Halbschlaf ich versuchte die Welpen bei Amiley anzulegen die bekam gleich einen Schock sie leckte die Kleinen vorsichtig ab aber ließ sie nicht saugen, auch die Kleinen währten sich gegen das Anlegen bei Amiley.

Eine Erfahrung wieder mehr gesammelt Amiley ist keine Amme.

Immer wieder legte ich die Kleinen bei Indira an, sie waren sehr erschöpft und schliefen schließlich ein. Indira brauchte sehr lange bis sie sich von der Narkose erholte. Ich trug sie mehrere Stunden in der frischen Luft spazieren. Es war halb eins in der Nacht endlich hatte Indira Milch, die Welpen saugen.

Wir haben jetzt drei starke Welpen die in dieser 1.Woche 420 Gramm 400 Gramm 370 Gramm haben und schon sehr lebhaft sind.

Chessy unser Sorgenkind die Kleinste von den vier, sie wog bei ihrer Geburt nur 130 Gramm eine Woche später hat sie 250 Gramm. Sie ist eine Kämpferin drückt sich unermüdlich an ihren drei kräftigen Geschwistern zu Mamas Zitzen durch. Die Kleine ist heute 8 Tage alt und ich bemerkte heute dass bei ihrer Atmung etwas nicht stimmt. Ich fuhr mit ihr in die Tierklinik. Dort machte man von ihr ein Röntgen. Feststellung der Ärztin, die Lunge bekommt nicht ausreichend Sauerstoff, die Lunge sei noch nicht ausgereift?

Medikamente bekam ich mit die ich ihr mit einer Pipette tägl. verabreichen solle.

Chessy 10Tage alt, heute musste ich mit Indira in die Tierklinik zum Fäden entfernen .Ihre kleine Tochter hat jetzt 40 Gramm abgenommen trotz füttern mit Pipette, saugt seit 2 Tagen nicht mehr, sie wog nur mehr 210 Gramm außerdem fing sie noch mehr zum Röcheln an. Ich packte die Kleine in Windeln ein und legte sie zu ihrer Mutter in die Transportbox dann fuhr ich los.

Unterwegs wieder viele Gedanken ich fahre ca.45min zur Klinik, wehren der Fahrt sah ich immer wieder in die Box, sah wie Indira die kleine ableckt und anschließend mit der Pfote ins Boxenende schiebt...in diesem Moment dachte ich, jetzt hat Mama Indira mit ihrer kleinen Tochter abgeschlossen.

Angekommen in der Klinik, ich musste eine halbe Stunde auf den Arzt im Wartezimmer warten. Einige Leute im Wartezimmer erhaschten einen Blick in Indiras Transportbox. Sie sahen den kleinen Zwerg in der Box auf und ab robben. Viele Reaktionen von den anwesenden Leuten an mich... ...Mei so a liaba , wos hod a den, mei so kloan und muas schau zum orzt ,die mama is oba sicha stolz auf erm, so a schena Hund.. ...

Mir ging es sehr schlecht Anstandsmäßig beantwortete ich einige Fragen.. ..dann endlich ging die Ordinationst&uum;re auf und wir durften eintreten.

Als erstes wurden bei Indira die Fäden von ihrem 11cm langen Bauchschnitt entfernt, alles ist super verheil, aber die Erinnerung bleibt uns.

Jetzt kam unsere kleine Chessy dran, sie wurde nochmals von Fr. Dr. Pfeil gründlich abgehört und untersucht. Husten? Nein! Fieber? Nein! Auswurf(Mund, Nase)? Nein! schreien weinen? Nein! ??? WAS DANN??? War meine Frage...hm.. ..

Antwort; von Fr. Dr. sehr lautes Geräusch in der Lunge, unbelüftete Lunge schwere Atemnot!

Aussage von Fr. Doktor:? der kleine Welpe wird es nicht schaffen, ich schläfere nicht gerne so einen Winzling ein aber wir haben alles versucht ihm zu helfen und wir können ihn nur erlösen.

Chessy blieb dort zurück wo sie vor 10Tagen geboren war.
Frau Dr. Pfeil sagte noch sie würde den Welpen gerne am Abend aufmachen um eine genaue Diagnose in diesem Fall feststellen zu können. Nach langem überlegen stimmte ich ihr zu.

Es war mir dann eigentlich auch sehr wichtig um welches Krankheitsbild es sich dabei handelte, schließlich habe ich noch drei Welpen in der Wurfkiste und man konnte Hundertprozent eine ansteckende Krankheit nicht ausschließen.

Auf den Weg nach Hause weinte ich ständig, ich hatte einen großen Klos im Hals, laufend musste ich an den kleinen armen Wurm denken.. .. Indira schenkte mir sehr viel Kraft, sie suchte nicht nach ihrem Welpen, durch ihren Instinkt hat sie schon lange kapiert was mit dem Kleinen los ist.

Um 20Uhr kam der Anruf von Fr. Dr. Pfeil Diagnose:"ATELEKTASE" Lunge noch nicht ausgebildet, nicht aufgeblasen, war wie ein Klumpen diese konnte fast keine Luft durchlassen.

Indira, du warst sehr tapfer in deiner schwierigen Situation, trotzallem versorgst du deine letzten 3 kleinen Mädchen sehr liebevoll.
Dafür danken wir dir und sind sehr stolz auf dich!



Ich habe dieses geschrieben, nicht um Panik zu machen sondern auch mal aufzuzeigen dass das Züchten nicht nur "heile Welt" ist mit dem man sich seinen Lebensunterhalt leisten kann.
Ein seriöser Züchter braucht sehr viel Kraft und Energie! Sehr viel Liebe zu seiner Rasse! Sehr viel Zeit (auch in der Nacht wenn andere gut schlafen).Und wie fast bei jedem Hobby eine dicke Geldtasche!
Und wenn mal was in seiner Wurfstätte nicht so gut läuft muss er es wegstecken können und wenn es noch so sehr weh tut!!!(ich kann sehr schwer loslassen)
Vor dem Wurf: (Ausstellungen der Zuchthündin ,damit sie überhaupt für die Zucht freigegeben wird),
Ärztliche Untersuchungen: (Röntgenbefunde von HD= Hüftgelenke, PL=Kniescheiben) also eigentlich wird die deckende Hündin erstmals auf Herz und Nieren durch gecheckt.
Deck taxe :( Fahrt zu einem passenden Deckrüden der die Hündin deckt, oft auch ein Weg ins Ausland).
Trächtige Hündin: Trächtigkeitsteste, Ultraschalle, 2x Herpesimpfung (macht nicht jeder Züchter ich schon),Entwurmungspaste, Vergießt man nicht die vielen Spritkosten , Spezialfutter mehr Futteraufwand für die trächtige Hündin (teures Welpenfutter bis zur Geburt).
Sonderausgaben: Kaiserschnitt oder ärztl. Versorgung Arzt kommt ins Haus. Notarztdienst, Meistens und sehr häufig bekommen die Hündinnen ihre Welpen in der Nacht und dann fällst du schon in die Notfallsordination (Untersuchung außerhalb der Ordinationszeit)hinein.

Vielleicht schreien einige Züchter jetzt auf dass ich was vergessen habe, dann schreibt es mir bitte!
Nach dem Wurf: Wenn die Geburt normal verläuft! Papiere (Ahnentafel), Entwurmungspaste, Untersuchungen der Welpen (Arzt kommt ins Haus), Impfung, Chipen ,EU-Heimtierausweis, teures Welpenfutter, anschl. Juniorfutter, Aufbaufutter für das Muttertier (meine Hündinnen bekommen nach der Geburt nur beim Tierarzt erhältlich, ähnlich dem Austronautenfutter).
Wenn die Geburt nicht "normal" abläuft was immer wieder vorkommen kann, dann steigen die Kosten nochmals enorm hoch. Wenn die Welpen( zb. Frühchen) alle bei der Geburt sterben,das Muttertier während oder nach der Geburt stirbt dann bleiben einem seriösen Züchter lange Zeit nur die Seelenschmerzen über!

Unsere " Kleinen " ziehen aus!!!


Sie haben sich also entschlossen, ein Hundekind zu sich nachhause zu holen, deshalb möchte ich Ihnen einige Tips mit auf den Weg geben um Ihnen und Ihrem neuen Familienmitglied die Eingewöhnungszeit zu erleichtern.

Die ersten 24 Stunden

Es ist verständlich, daß die Ankunft eines Welpen die ganze Familie in große Freude und Aufregung versetzt. Jeder will den Hund begrüßen, jeder will ihn auch mal halten? . Man möchte ihn ständig knuddeln, ihm all die tollen Spielsachen und Körbchen zeigen, die man für ihn besorgt hat und natürlich muß er " seinen " Garten kennenlernen, in dem er in Zukunft herumtollen darf. Alle Freunde und Bekannte sollen den niedlichen neuen Hausgenossen sehen.

Für den Welpen sieht die Sache so aus: Er wurde durch fremde Menschen von seiner vertrauten Umgebung, von Mutter und Geschwistern getrennt. Alles, was ihm bisher Geborgenheit und Schutz gegeben hatte, ist weg. Die meisten Dinge, die zu einem Menschenleben gehören, hat er noch nie gesehen. Die vielen fremden Menschen, die es ja alle " gut meinen " verwirren ihn, denn er versteht deren aufgeregtes Verhalten nicht. Hier gibt es Anfangs weder ein sicheres Plätzchen, noch jemand, an dem er sich orientieren könnte. Erwarten Sie nicht, daß Ihr Welpe Ihnen von Anfang an vertraut, warum sollte er auch, er kennt Sie ja nicht!

Lassen Sie dem Hund die Zeit und Ruhe, die er braucht, um seine neue Umgebung zu erkunden. Achten Sie darauf, daß der Kleine von anderen Familienmitgliedern (vor allen Kindern) nicht überfordert wird und zeigen Sie ihm, dass sie Ihn beschützen und er sich auf Sie verlassen kann.

Damit ist natürlich nicht gemeint, daß Sie den Welpen " verhätscheln " und ihn von allen Situationen fernhalten sollen, die ihm Angst machen. Vermitteln Sie dem Hund Sicherheit und zeigen Sie ihm, daß er Ihnen absolut vertrauen kann. Gehen Sie Anfangs immer in die Hocke, wenn Sie sich dem Welpen zuwenden oder ihn rufen. Wird der Hund von " hoch oben " angesprochen oder gerufen, kann das auf ihn sehr bedrohlich wirken. Außerdem ist es leichter von Gesicht zu Gesicht ein vertrautes Verhältnis herzustellen als zu einem Paar Beine (Hundeperspektive). Vertrauen ist der Grundstein für ein harmonisches Zusammenleben und erfolgreiche Hundeerziehung!

Verzichten Sie in den ersten Stunden auf sämtliche " Erziehungsversuche ", d.h., wischen Sie eventuelle Pfützchen oder Häufchen kommentarlos weg, räumen Sie Sachen, die er nicht haben darf (Schuhe, Blumengestecke, Kinderspielzeug usw.) beiseite, und sollte er doch etwas tun, was sie unterbinden wollen, nehmen sie ihn ohne ihn zu tadeln weg und lenken ihn mit etwas Anderem ab. Einen Welpen dürfen sie erst dann maßregeln, wenn er Ihnen gegenüber ein Grundvertrauen entwickelt hat!

Welpen reagieren unterschiedlich auf einen Umgebungswechsel: Der eine Welpe traut sich erstmal kaum sich zu bewegen, der andere ist völlig überdreht und kann gar nicht genug bekommen von dem " vielen Neuen Sachen " und wieder ein anderer bellt und knurrt erstmal alles Fremde an. All diese unterschiedlichen Reaktionen haben einen Ursprung: Unsicherheit.

Zeigen Sie Ihrem " Kleinen " also mit viel Verständnis seine " neue Umgebung " und gehen Sie einfühlsam auf seine ganz individuellen Bedürfnisse ein.

Wo soll der Welpe schlafen? Darf er nun aufs Sofa oder nicht?

Die Entscheidung, ob der Hund das Bett oder das Sofa benutzen darf , liegt ganz allein bei Ihnen. Hunde lieben es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein und mal ehrlich: ist es nicht schöner, mit einem Hund auf dem Sofa zu schmusen, als sich dafür auf den Boden setzen zu müssen?

Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, daß Hunde, die aufs Sofa oder ins Bett dürfen, durch die überhöhte Liegeposition? oft Dominanzprobleme entwickeln.

Dem Hund darf nur nicht der Eindruck vermittelt werden, alles wäre " seins ". Selbstverständlich braucht der Hund seine Rückzugsmöglichkeiten (Hunde-Korb, Decke in einer ruhigen Ecke, aber nicht völlig abseits vom Geschehen).

Liegt der Welpe auf seinem Platz, darf er dort nicht gestört werden - gerade für Kinder ist das Hundebett absolute Tabuzone. Liegt der Hund aber auf dem Sofa oder anderen Plätzen, die der ganzen Familie zugänglich sind, hat er diese zu verlassen wenn Sie oder z.B. Besucher den Platz für sich beanspruchen. Schläft der Welpe also auf dem Sofa und Sie wollen sich hinsetzen, wecken Sie ihn ruhig und schicken Sie ihn runter. Es empfiehlt sich, den Hund von Anfang an nur nach Aufforderung auf das Sofa oder Bett springen zu lassen. Denn wenn Sie z. B. nach einem Spaziergang im Regen einen Schreikrampf bekommen, wird Ihr Hund nicht verstehen, warum er plötzlich nicht mehr das tun soll, was er doch immer tut.

Sollten Sie sich dazu entscheiden, den Hund auf das Sofa oder ins Bett zu lassen, sollte diese Entscheidung für das ganze Hundeleben gelten, denn wird einem Hund dieses Privileg wieder entzogen, wird er das nicht verstehen und sich von seiner Gruppe ausgeschlossen fühlen. Auf keinen Fall sollte der Welpe jedoch komplett aus einem Raum " verbannt " werden, in dem sich die Familie oft aufhält (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche). Vom Rudel abgesondert zu sein entspricht nicht der Natur des Hundes und kann zu Problemen mit Trennungsängsten führen, die später nur sehr schwer zu bewältigen und oft der Grund für Hemmungen und Lernschwächen sind.

Darf der Welpe nicht auf das Sofa, setzen Sie sich oft zu ihm auf den Boden.

Vor allem müde Welpen suchen Nähe und Körperwärme. Verweigern Sie ihm dieses Grundbedürfnis nicht und lassen Sie ihn öfter mit Körperkontakt zu Ihnen einschlafen.

Das " Sauberwerden "

Jeder Hund hält von sich aus gerne seine Umgebung sauber, d.h. eigentlich geht das Sauberwerden bei einem Hund, der ohne Ängste und Zwänge erzogen wird, von selbst. Sie müssen Ihren Welpen nur " sanft auf den rechten Weg stupsen ". Wichtig ist, daß Sie Ihren Hund genau beobachten und sozusagen schon vor ihm wissen sollten, wann er " muss " .Z.B nach dem Fressen, nach dem Schlafen, Spielen usw. (jeder Welpe hat andere Gewohnheiten). Sobald der Welpe Anstalten macht, sein Geschäft zu verrichten, nehmen sie ihn ruhig auf den Arm und tragen ihn nach draußen. Die Umgebung sollte dem Tier bereits vertraut sein und wenig Ablenkung bieten, damit es sich auf das " Wesentliche " konzentrieren kann. Hundewelpen vergessen wie kleine Kinder oft vor Aufregung, daß die eigentlich aufs Klo müssen. Viele Welpenbesitzer berichten verzweifelt, der Hund würde immer, nach langen Spaziergängen oder Aufenthalten im Freien zu Hause angekommen, gleich auf den Teppich machen. Diese Phase machen viele Welpen durch und je weniger Aufregung man um die Sache macht, desto schneller geht sie vorbei.

Vergessen Sie alles, was Sie je über " ausschimpfen " oder gar " Schnauze in die Schweinerei tunken " gehört haben. Solche Methoden gehören ins Mittelalter und würden das Tier nur verunsichern. Ist das Geschäft in der Wohnung schon passiert, beseitigen Sie es kommentarlos, denn Hunde können Ihren Ärger über bereits Geschehenes nicht verstehen. Bleiben Sie gelassen, setzen Sie Ihren Welpen nicht unter Erwartungsdruck, der eine kapiert es eben schneller und der andere langsamer - aber am Ende haben es doch noch alle gelernt!

Halsband und Leine, die ersten Spaziergänge

Fangen Sie mit diesen Dingen erst dann an, wenn der Welpe Ihnen absolut vertraut! Das nötige Grundvertrauen ist dann erreicht, wenn sich der Welpe in neuen Situationen oder wenn er sich erschreckt zu Ihnen flüchtet und Schutz sucht. Reagieren Sie hier nicht übertrieben fürsorglich, sondern signalisieren sie ihm durch eindeutige Gesten und mit gelassener Stimme, dass alles in Ordnung ist und er sich immer an Sie wenden kann, wenn er unsicher ist. Vergessen Sie nicht, in solchen Situationen immer in die Hocke zu gehen!

Gewöhnen Sie den Kleinen erst mal in der Wohnung an das Halsband. Fühlt er sich dadurch nicht mehr gestört, legen Sie ihm (in der Wohnung!) die Leine an (Hocke!). Sträubt er sich und versucht rückwärts zu entkommen, locken Sie ihn ruhig zu sich und loben Sie ihn, sobald er bei Ihnen ist. Ziehen Sie den Hund niemals mit Gewalt zu sich! Erst wenn dem Hund die Leine nicht mehr unheimlich erscheint, kann es nach drau?en gehen. Bitte kontrollieren Sie vorher, ob das Halsband so eingestellt ist, dass der Hund auf keinen Fall rückwärts herausschlüpfen kann - unterschätzen Sie nicht die Kraft und Willensstärke, die so ein kleiner Hund in Angstsituationen aufbringen kann! Gehen Sie draußen genauso vor wie zuvor in der Wohnung.

Suchen Sie sich zum üben eine möglichst reizarme Umgebung aus, nicht gerade die belebte Hundewiese oder einen schmalen Gehsteig. Wenn nötig tragen Sie ihn oder fahren Sie mit dem Auto zu einer geeigneten Stelle. Setzen Sie Sich und Ihren Hund keinesfalls unter Erwartungsdruck, es macht überhaupt nichts, wenn der erste Spaziergang erst nach einigen Tagen stattfindet.

Generell braucht ein Welpe in einer gefahrenfreien Umgebung (Wiese, Feld) überhaupt keine Leine. Sie ist nur nötig, um den Hund vor Gefahren zu schützen (an der Straße, große Menschenmengen). Voraussetzung hierfür ist wieder das Grundvertrauen - ein Welpe, der Ihnen vertraut, wird Ihnen immer folgen und denkt auch nicht daran, wegzulaufen - und ab hier müssen auch Sie lernen, Ihrem Schützling zu vertrauen!

Sie dürfen auch keine Angst vor anderen Hunden haben, der Welpe merkt das sofort! Dabei ist eine der wichtigsten Grundregeln, daß ein Welpe täglich (ungezwungenen!) Kontakt mit mehreren Artgenossen allen Alters haben sollte. Natürlich wird er hier auch auf Hunde treffen, die nicht mit ihm spielen wollen, aber auch das gehört zum Leben und ebenso muss der Umgang mit Enttäuschungen frühzeitig erlernt werden.

Niemals darf der Welpe von Menschen, die er nicht kennt oder von Kindern an der Leine geführt werden. Er braucht jemanden, auf den er sich in allen Situationen 100%ig verlassen kann.
Auch ausgewachsene Hunde sollten immer von Bezugspersonen geführt werden. Diese Aufgabe anderen zu überlassen, sollte die Ausnahme sein.

Fütterung

Welpen sollte man 3 x täglich füttern, da ihr Stoffwechsel schneller funktioniert als der erwachsene Hund und sie daher schneller Hunger bekommen. Mit etwa 6 Monaten kann auf 2 Mahlzeiten umgestellt werden.

Nur 1 x täglich zu füttern ist nicht zu empfehlen, da viele Hunde so zu " Schlingern " werden oder z. B. anfangen, draußen jeden Müll zu fressen.

Generell sollte einem Hund nicht den ganzen Tag Futter zur Verfügung stehen; Räumen Sie daher immer den Futternapf nach dem Fressen wieder weg, und zwar auch dann, wenn der Hund nicht aufgefressen hat.

Welpe allein zu Haus?

Beginnen Sie mit dem üben erst, wenn sich der Welpe eingewöhnt hat und er sich zu Hause sicher fühlt. Bedenken Sie, dass schon der Gang in den Keller oder zur Mülltonne für Ihren Hund eine wesentliche Trennung bedeutet. Geben Sie dem Kleinen etwas, womit er sich länger beschäftigen kann ( Kauknochen, Spielzeug) und gehen Sie, ohne auf den Hund zu achten Ihren normalen Tätigkeiten im Haushalt nach. Hat sich der Hund an Ihr (für ihn sinnloses) Verhalten gewöhnt und bleibt er ruhig auf seinem Platz liegen, machen Sie kurz die Türe hinter sich zu, kommen aber gleich wieder zurück. Tragen Sie auch mal kurz Jacke und Schuhe in der Wohnung, um den Hund nicht an das Ritual " anziehen = weggehen " zu gewöhnen. Wenn der Welpe Ihnen nicht mehr ständig hinterherläuft, können Sie beginnen, die Wohnung kurz zu verlassen. Bleiben Sie aber in der Nähe um sein Verhalten beobachten zu können. Sollte er winseln, bellen oder an der Tür kratzen, ist er noch nicht so weit und Sie müssen weiter in der Wohnung üben. Verhält er sich ruhig, kommen Sie nach einigen Minuten wieder und loben Sie ihn. Ist diese Übung gefestigt, können Sie beginnen, die Zeitabstände Ihres Wegbleibens zu verlängern. Veranstalten Sie niemals ein " ich geh jetzt "- Ritual (" sei schön brav, ich komm gleich wieder " usw.) und loben Sie beim Zurückkommen nicht zu Überschwenglich sondern vermitteln Sie dem Hund, daß alles o. k. ist und kein Grund zu besonderer Aufregung besteht.

Mit den Übungen kann man beginnen, wenn der Welpe zu seiner Umgebung und zu Ihnen Vertrauen gefaßt hat, allerdings sollte man einen Hund unter 6Monaten generell überhaupt nicht ganz alleine lassen!

Allgemeines

Seien Sie im Umgang mit dem Hund immer unverkrampft und absolut ehrlich. Bedenken Sie, jeder Hund hat seine individuelle Persönlichkeit, sie lernen unterschiedlich schnell, zeigen Bedürfnisse auf unterschiedliche Art und Weise und haben auch das Recht als eigenständige Persönlichkeiten respektiert zu werden. Beobachten Sie den Welpen genauso gründlich wie er Sie beobachten wird und erziehen Sie ihn mit viel Verständnis und Liebe.

Nicht nur der Hund muß jetzt die Menschensprache lernen, auch Sie müssen die Hundesprache beherrschen und lernen, Ihren Hund zu verstehen. Lassen Sie sich nicht von anderen Hundebesitzern beeinflussen, stehen Sie " gut gemeinten Ratschlägen "- auch denen von Hundeschulen und " Trainern " immer kritisch gegenüber! Denn was bei anderen Hunden funktioniert hat, kann bei Ihrem vielleicht das Gegenteil bewirken. Sie kennen Ihren Hund am besten und deshalb sollten Sie sich in Sachen Erziehung ruhig auf Ihre Beobachtungen und Gefühle verlassen.

Selbstverständlich müssen Sie Ihrem Welpen von Anfang an seine Grenzen aufzeigen. Gehen Sie mit Zurechtweisungen aber genauso einfühlsam um wie Sie es bei einem menschlichen Kleinkind täten; denn der Welpe muß schließlich erst lernen, was er darf und was nicht. Erziehungsmethoden, die Gewalt, Zwang oder Einschüchterung beinhalten, sind grundsätzlich abzulehnen, da eine gute Mensch - Hund - Beziehung ausschließlich durch Motivation und gegenseitiges Vertrauen entstehen kann.

Kinder dürfen natürlich in die Hundeerziehung einbezogen werden, aber das Kommando haben Sie! D.h. Sie bestimmen, wann mit dem Hund gespielt werden darf; Hunde und Kinder sollten prinzipiell niemals unbeaufsichtigt miteinander spielen. (Übrigens: Ihr Hund wird Ihre Führungsqualitäten auch darüber beurteilen, wie Sie sich Ihren Kindern gegenüber durchsetzen können!) Kinder dürfen den Hund niemals maßregeln, er muß deren Anweisungen nicht befolgen. Anweisungen zu geben und für Ordnung zu sorgen, ist allein Ihre Aufgabe.

All meine Fürsorge und Liebe die ich in diesen kleinen süßen Westie -Welpen gab, übergebe ich in eure Hände , wenn er mindestens 15Jahre eurer treuer, gesunder, wesensfester Begleiter bleibt und euch mit Freude und glücklichen Stunden Dank zurück gibt dann habe ich mein Ziel erreicht!


Familienfoto 2008

Westie Hunde
Dass mir mein Hund das liebste ist, sagst Du oh Mensch sei Sünde, meine Hunde sind mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde.

 
West Lowland "Amiley after Midnight"

Westie Welpe 108 Tage, die süße Maus



Amiley after Midnight, unsere Stammhalterin

Westie auf Sessel Indira: Amiley, du bleibst bei uns ... wir geben dich nicht mehr her ...
Filou: Ich bewache euch ...

Ich habe da mal eine Frage ...

Westie schlafen

Ach Indira ... wann können wir wieder mal miteinander spielen ...

Filou, sei doch bitte nicht ungeduldig. Wir haben vier süsse Lowland´s

Westie Filou

Ich verstehs ja. Aber den ganzen Tag immer das Getue ...

So ist das eben Filou. Unsere Puppie's bringen Pflichten mit sich.
- Ist er jetzt sauer? -

Filou Hundewelpe

 Ich weiss ... ich weiss ...

... ich werde ein bisschen schlafen ... äh ... über euch wachen

Westie Hund
Wir sind jetzt stolze Eltern von vier kleinen Rackern


Westie Karte



Mir werden immer wieder Komplimente gemacht wie gut mir die Trächtigkeit steht.

Westie Zucht



Ups ... was ist mit mir los?

Ich denke da hab ich wohl etwas zu viel mit meinem Filou gekuschelt.
Da bewegt sich doch was in meinem Bäuchlein ...
Ich werde Mami ...

Naja, da haben wir doch den Beweis ... man sieht es schon

Mal Probeliegen ...

Was sagst Du dazu, Filou ...

Westie klein

Jetzt noch ca. 3 Wochen warten, dann ist es so weit

Langsam nimmt meine Wurfkiste Form an ...

Zu den Ultraschallbildern und Trächtigkeitstagebuch


Wir relaxen ...

Westie Hund Paar Westie Hund Paar

Wir haben beschlossen uns mal Zeit zu nehmen um zu relaxen

Westie Hund Paar Westie Hund Paar

Danach sehen wir uns wieder ...

... und werden erneut die Möglichkeit nutzen bei den Ausstellungen
weitere Erfolge zu feiern.


Ein kleiner Schnappschuss von

Silvester 2007


Am späten Silvesterabend in der Küche …
Westie Silvesterparty
Etwas dauert es noch ...
Es riecht so aufregend stark und süßlich … was es hier wohl gibt?

Eine Bowle sagen sie. Ich weiß zwar nicht was das ist, aber ich halte mich da mal ran …

So ein Getue um diese "Bowle".

Ja! Sie prosten mir zu und geben mir aber nichts davon ab.
Westie Hund
Dieses eigentümliche Verhalten hielt Stunden an. Was soll das?

Dann war es soweit, die sehr gro?e Sch?sel, mit dem verf?rerisch riechenden "Etwas", wurde auf die Terrasse gebracht. Der starke, unheimliche Duft zog mich magisch in seinen Bann, so dass ich wie hypnotisiert folgen musste … Fast h?te ich mir die Nase gesto?en, als die T? zum Garten vor mir blitzschnell zugezogen wurde. Keine Chance mich hinauszuschleichen.

Ich fragte mich, wie ich das verstehen sollte. Ich sitze die ganze Zeit manierlich auf einem Sessel bei Tisch, zeigte mich von meiner besten Seite und keiner gab mir davon was ab … nicht mal jetzt.

Aber ich konnte warten …

In der Früh dachte niemand mehr daran, dass sich im Garten die abgestellte Rest-Bowle befand … meine Chance!

Etwas dauerte es noch. Doch dann war es endlich soweit, ich durfte in den Garten … Da stand sie … der Duft noch verlockender, als ich ihn in Erinnerung hatte, und so richtig durchgekühlt …

Hmmm … einfach herrlich das s?e, prickelnde Nass auf meiner Zunge. - Anstandshalber legte ich die darin schwimmenden Fruchtst?kchen unter unser Vogelhaus.

Oje … Frauchen kommt! Die macht vielleicht ein Theater … was ich alles lassen soll … und dass das nicht gut für mich ist …

Kann sie mich nicht einfach in Ruhe lassen? Mir schwirrt eh schon der Kopf …

Endlich finde ich ein wenig Ruhe. Na dann, gute Nacht, ich muss mal eine Runde schlafen, denn das war mir einfach zu viel.



                   Eure
                        „INDIRA“
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